Ende und Anfang 2025/2026
Nach meinem Geburtstag im Oktober 2025 wurde es richtig hektisch mit der Vorbereitung für die Alpaka-Haltung. Der Denkfehler eines Handwerkers, wohin das Regenwasser abfliessen soll, hat mir schlaflose Nächte beschert. Der Fehler wurde von meinem Bauleiter intelligent behoben. Die Kommunikation mit diesem Handwerker war anschliessend nur noch mühsam. Erfreulich war die Arbeit mit den lokalen Handwerkern und die Firma, die den Zaun kurz vor Weihnachten aufstellte. Auf Instagram sind diese dokumentiert: https://www.instagram.com/alpakaigammelgab/ An Weihnachten hatte ich viel Familie zu Besuch. Meine beiden Neffen aus der Schweiz und die erwachsenen Kinder meiner beiden Cousins waren hier. Und wieder einmal waren es mehr Junge als Alte um den Tisch. Anfang Jahr erschien eine Seite über mich in der Schweizer Illustrierten. Das hat ein Echo gegeben. Und so startete das Jahr 2026 erfreulich und motivierend. Ich werde die Blogeinträge ein bisschen reduzieren. Auf meinen Social Media Accounts findet sich immer wieder ein schönes…
Geburtstag
Im Oktober war mein Geburtstag und erhielt eine schöne digitale Geburtstagskarte. So viele Details stimmen bei diesem KI generierten Bild. Den Hut muss ich mir noch aussuchen gehen 😉 Ich hatte wieder helfende Hände auf dem Hof und lernte, dass das Tragen von einer geflickten Jacke sich anders anfühlt, als wenn sie zerrissen ist. Zerrissen wurde die Jacke von den Unmengen von Brombeeren, die ich entfernte, dort wo der Alpaka Zaun durchgehen soll. Bepanthen war in dieser Zeit meine Bodylotion :-D. Mit Monika pflanzte ich einen Birken-Linde Wald auf 2×3 m nach der Miyawaki Methode. Es waren 13 Birken und eine Linde. Und dann wurde auch der Alpaka-Unterstand geliefert und ist bereit die Tiere zu empfangen. Schaut Euch die Bilder an, die erzählen noch ein bisschen mehr:
Der Garten gedeiht
Juli, August sind die Tage lang. Es ist früh hell und wird erst so um 23 Uhr dunkel. Ich hatte das Gefühl immer draussen zu sein. Gäste und Helfer waren auch auf dem Hof. Das Resultat ist ein wunderschön-blühender Garten mit Gemüse und Blumen.Gäste im August:Meine Cousine Cornelia und ihre Tochter Yasmina machten Mirabellen ein. Der Shelter wurde fleissig genutzt und ich hatte Camper aus der Schweiz mit einem genial Anhängerzelt Aufbau. Ein Film über die Sachsen wurde ausgestrahlt. Ich durfte als Statistin mitrudern.Meine ehemalige Nachbarin Tiziana kam mich mit ihrer Freundin besuchen. Die beiden kochten mir einen Kürbisgratin und ihr Ferienerlebnis hat sie in diesem Tagebuch festgehalten. Seifenherstellung
Helle Nächte
Am 1. Juni war ich Gast in der Radio Sendung „Die 5. Schweiz“. Das Interview ist als Podcast auf (ewig?) im Netz. Im Anschluss hatte ich Reaktionen auch von alten Bekannten, und es war schön diese Lebenszeichen zu empfangen. Zwei Helferinnen waren auf dem Hof und vieles konnte erledigt werden. Meine to-do Liste schrumpft zusehends. Elisabeth ölte die Eingangstreppe und half mit. Agnes schliff die Gartenmöbel und gab eine Einführungslektion Feldenkrais in der nahen Lokalität Hytten Broagermark. Es war ein Erfolg und die 8 dänischen Teilnehmerinnen waren begeistert. Wo nötig übersetzte ich ins Dänische. Mein Alpaka Projekt ist auch weitergekommen. Ich habe Unterstützungsgelder gesprochen bekommen. Hurra 😀Ich wurde auch an einen Workshop zur Tourismus Entwicklung des süd-östlichen Jütlands eingeladen. Habe viele gute Ideen gehört und ich konnte ein wenig netzwerkeln. Wie sich meine Idee, „ein kleines regeneratives Projekt mit den Alpakas“ umsetzen lässt, weiss ich noch nicht – daran muss ich…
Frühling
Die Hühner haben einen Verehrer bekommen. Jeden Morgen wartete ein Fasan auf dem Hühner dach. Er versuchte zu Balzen, aber die Hühner verstanden ihn nicht. So war er dann eines morgens nicht mehr da. März und April waren geschäftig. Der Garten konnte langsam bepflanzt werden und die Bienen sind auch erwacht. Ich habe ein neues Volk bekommen und musste diese «umsiedeln». Bis jetzt geht es den neuen Bienen gut und sie haben sich an das kleinere Magazin gewöhnt. Die Felder sind voll Raps und ich denke es wir eine ergiebige Honigernte. Der Oster-Ostwind mir eine Platte aus der Scheunenwand gedrückt. Auf diese Ausgaben hätte ich gerne verzichtet. Im April kam auch mein erster Helfer. Dieter hat enorm viel erledigt und auch Aufgaben übernommen, von denen ich glaubte, sie seien unlösbar. Seine Frau Vreni kam eine Woche später und half im Garten, bis beide nach Aarhus weiterreisten.Meine Schulfreundin Maria kam für…
Fortsetzung folgt …
Anfang Februar 2025 war es lange kalt und ich machte in meiner warmen Stube spannende Entdeckungen in meiner Familienforschung.Einer meiner Ahnin, Ann Lenor Holmboe (1736), wurde mit 14 Jahren Halbwaise, der Vater starb. Die Mutter (40) heiratete, den um Jahre jüngeren Knecht, und starb nach 15 Wochen Ehe. Der Hof ging an den kräuterkundigen Witwer Hans Petersen. Ann Eleonora blieb von den Lokalhistorikern unerwähnt. Wäre nicht sie die Erbin des Hofes gewesen? Vermutlich nicht – im Jahre 1750.Ich erlebte zu ersten Mal wie es ist, wenn ein Name in der Geschichte nicht erwähnt wird. Wenn man nicht ausgelöscht aber übersehen wird. Ich verstand, warum es so gemein war, einen Namen von einem Stein weg zu meisseln und einen Menschen ungenannt, ungelebt und vergessen zu machen. Meine Urahnin Ann Lenor heiratete mit 19 Jahren den Witwer Chresten Sørensen zog auf den Hof Elkær in Stenderup. Sie bekam 9 Kinder und starb…
Jahreswechsel 2024/2025
Im Dezember fanden ein paar Aktionen auf dem Hof statt. Das neue Beet wurde parat gemacht und Hochbeete bestellt. Der alte Stall gesäubert und der Abfallplatz fertiggestellt. Die Wintersonne scheint weiss und hell und wärmt kein bisschen. Ein Westwindsturm hat viel Wasser aus dem Fjord in die Ostsee geweht. Beim Jahreswechsel war ich im Bett und die Katzen unter dem Bett. Trotzdem ist es schön, etwas abzuschliessen, ohne dass man etwas machen muss. Das Jahr endet einfach. Seit November hören wir einen Waldkauz und ich habe ihn auch schon in meiner Tanne gesehen. Mein Nachbar hat nun ein Brutkasten gebaut, die Erwartungen sind gross :-).
Hvordan spiser man en elefant?
Hvordan spiser man en elefant? Det gør man ved at tage én bid ad gangen.„Wie isst man einen Elefanten? Indem man einen Bissen nach dem anderen nimmt.“ So geht es mir jetzt mit dem Garten. Es ist zu einem Elefanten oder Mammut Projekt geworden. Es bleibt mir nichts anderes übrig als einen „Biss“ nach dem andern zu nehmen. Ich möchte Hochbeete, die ich auch im Alter noch bewirtschaften kann, und mit Rollator Heidelbeeren vom Beet pflücken kann. Pflanzen Gilden und Strukturen, Permakultur Prinzipien und Kompromisse auf 40 m2. Ich bin am Zeichnen, Lesen, Ausmessen und habe Spass 😊. Der Monat November war geprägt vom Legen einer Regenwasserleitung. Ein teures Vergnügen, aber mit dem vielen Regen und dem steigenden Grundwasser eine notwendige Investition. Eine Woche lang wurde gebaggert und etwa 50 Meter Rohre rund um das Haus versenkt. Schon heute merke ich eine Besserung, der Keller ist trocken und auf dem…
Nordlichter im Oktober
Am 4. Oktober konnte ich nochmals das Nordlicht sehen. Mit dem Handy habe ich unzählige Bilder gemacht. Mittlerweile hatte ich auch eine Technik herausgefunden, so dass die Sterne nicht zu einem Strich wurden. Ich half bei der Weintraubenernte https://www.nyballe.dk/ und die Hühner bekamen die Reste zu ihrem Vergnügen 😊 Dann war ich zum ersten Mal seit 4 Jahren wieder in der Schweiz. Ein grosses Klassentreffen nach 50 Jahren in Horgen. Das wollte ich mir nicht entgehen lassen. In dieser kurzen Woche besuchte ich auch viele Freunde und meine Neffen in Schaffhausen. Zuhause wartete dann Gartenarbeit. In der Zwischenzeit hat mein Gärtner das Beet geräumt und jetzt kann es in die Planung für ein Neues gehen. Zuerst muss das Beet jedoch noch vollständig von Wurzeln und Ziegelsteinen befreit werden.
August und September fliegen dahin
Viele Gäste im August. Der Shelter wird meist nur für eine Nacht von den Wanderer gebucht. Ich muss mich noch an den Schlag Menschen gewöhnen, die meist als erstes ihre Schuhe und Socken ausziehen :-).Bea kam, auf ihrer Charity Fahrt mit ihrem E-Bike, durch ganz Deutschland geradelt. Sie blieb fast 3 Wochen und machte sich überall nützlich. Ihre Schuhe vor der Haustüre sind auf dem Google Street View Bildern zu sehen. Auch kam der Fuchs zu Besuch und nahm 3 Hühner mit. Darauf hin habe ich die Hühner umgehend ins Winterquartier gezügelt, was näher an der Scheune ist. Für meinen Wald wurde mir eine alte Lärche geschenkt, die wohl schon einige Jahre in einem Kübel war. Gespannt zu sehen wie sie sich entwickelt, jetzt wo sie den Wurzeln freien Lauf lassen kann. Und endlich habe ich letzten 3 von über 50 Ethernit Platten eingepackt und auf die Deponie gefahren. Das…
