Anfang Februar 2025 war es lange kalt und ich machte in meiner warmen Stube spannende Entdeckungen in meiner Familienforschung.
Einer meiner Ahnin, Ann Lenor Holmboe (1736), wurde mit 14 Jahren Halbwaise, der Vater starb. Die Mutter (40) heiratete, den um Jahre jüngeren Knecht, und starb nach 15 Wochen Ehe. Der Hof ging an den kräuterkundigen Witwer Hans Petersen. Ann Eleonora blieb von den Lokalhistorikern unerwähnt. Wäre nicht sie die Erbin des Hofes gewesen? Vermutlich nicht – im Jahre 1750.
Ich erlebte zu ersten Mal wie es ist, wenn ein Name in der Geschichte nicht erwähnt wird. Wenn man nicht ausgelöscht aber übersehen wird. Ich verstand, warum es so gemein war, einen Namen von einem Stein weg zu meisseln und einen Menschen ungenannt, ungelebt und vergessen zu machen.
Meine Urahnin Ann Lenor heiratete mit 19 Jahren den Witwer Chresten Sørensen zog auf den Hof Elkær in Stenderup. Sie bekam 9 Kinder und starb am 8. Dezember 1819.
Noch heute gehe ich ab und zu in einen Hofladen in Stenderup einkaufen. Das Gemüse und der Duft dieser Erde erinnern mich an etwas Bekanntes und Sicheres.

https://arkivalieronline.rigsarkivet.dk/da/billedviser?epid=22045475#455684,81482658
Was auf meinem Hof passiert liest es sich in der Bildgallerie und auch hier heisst es „Fortsetzung folgt …“
















